So richtig ausschlafen ist selbst am Ruhetag nicht, wenn man denkt, heute schlafe ich 9 Stunden durch. Aber der Biorhythmus gibt eben vor, wie es zur laufen hat. Im wahrsten Sinne des Wortes. Also war 6 Uhr die Nacht wie üblich beendet. Gemütlich noch rumgelegen und die nächsten Etappen im Detail angeschaut. 7 Uhr ging es zum Frühstück. Ein Hauch Mensa umwehte die Lokalität. Das Kolpinghaus beherbergt auch Berufsschüler usw. die dann nach und nach eintrudelten. Dennoch ein schönes Frühstücksbuffet mit leckerem Rührerei. War top.
Da heute Ruhetag angesagt war, habe ich mich auch nicht so vollgestopft wie sonst. 😀 Nach dem Frühstück ging es wieder auf das Zimmer und noch einmal ins Bett gelegt und die nächsten Unterkünfte organisiert bzw. Etappen angepasst. Danach hieß es noch einmal Materialpflege und Kontrolle, ob alles ganz ist. Doch die Vorfreude auf das Treffen mit Niklas in Villach stieg allmählich immer mehr. Noch eine Zugverbindung rausgesucht und welches Ticket für Hin- und Rückfahrt nötig war.
Gegen Mittag bin ich los und habe Spittal in einer kleinen Runde angeschaut. 13:14 Uhr fuhr der Zug pünktlich los nach Villach. Eine halbe Stunde Fahrtzeit genügte, um mir die schöne Berglandschaft entlang der Zugstrecke zu gönnen. Das Wetter war wieder sehr warm und schwül. Was das dann später bedeuten würde, war ja klar. Die ersten Quellungen waren bereits deutlich zu sehen.
In Villach angekommen, war die Begrüßung mit Niklas sehr herzlich und wir freuten uns sehr, nach einem Jahr uns mal wieder zusehen. Letztes Jahr als wir uns beim letzten Training verabschiedeten, hatte ich das schon angedeutet, mit einem Besuchin Villach. Das es dann auch noch klappt, absolut toll. Niklas holte mich am Bahnhof in Villach ab und wir fuhren zu einer sehr schönen und chilligen Strandbar an den Faaker See. Der Ausblick um den gesamten See war sagenhaft schön. Schade, dass es so diesig war.

Natürlich wurde viel über Floorball gequatscht und über paar persönliche Dinge, die so im letzten Jahr passiert sind. Das Ambiete war einfach so schön, passendes Wetter und die Zeit verging leider viel zu schnell. Wir liefen noch etwas an der Promenade entlang und Niklas erzählte mir noch paar Sachen über den See und das ganze touristische Drumherum. Es wurde dann allmählich auch dunkler am Himmel und als wir wieder zum Bahnhof fuhren, schepperte es gewaltig. Es zog eine starke Gewitterzelle über Villach hinweg, mit dollem Starkregen und einschlagenden Erdblitzen in der unmittelbaren Umgebung.
Am Bahnhof angekommen, verabschiedeten wir uns, auf hoffentlich ein baldiges Wiedersehen und ich kam trocken am Zug an. Der Zug Richtung Spittal fuhr mit ein paar Minuten Verspätung los und wir fuhren quasi unter der Zelle hindurch in die Sonne zum schönen Wetter. Ich hatte zwar einen Schirm mit, aber gebraucht habe ich ihn glücklicherweise nicht. Man merkte schon, dass gg. 17.30 Uhr der Berufsverkehr unterwegs war. Der Zug war gut gefühlt, aber angenehm klimatisiert und einen Sitzplatz zu ergattern, war auch kein Problem.
In Spittal wieder angekommen, ging es auf dem Weg zur Unterkunft noch fix vorher in Lidl Abendbrot holen und etwas Proviant für die nächsten Tage. Ordentlich ausgehungert, wurden die Speicher für morgen wieder gut gefühlt, während beim WM Spiel zwischen Portugal und Usbekistan, Portugal seinen Gegner ordentlich rasierte mit 5:0.
Dann wurde der Rucksack wieder bestückt, damit es morgen früh nicht so lange dauert und dann geht’s auch wieder los. Der Trail ruft. Ein absolut toller Ruhetag, den ich sehr genossen habe. Danke lieber Niklas, für deine Zeit. 😀











